An orange circle and a purple circle represent connectivity.

Kumar liebt es zu reisen. Tatsächlich war es diese Reiselust, die ihn in jungen Jahren dazu inspirierte, seine Koffer zu packen und Indien zu verlassen, um seine berufliche Reise in Singapur zu beginnen. Er ahnte nicht, dass Singapur ihn in die Welt des Personentransports einführen würde – eine Branche, auf die er sich dann die nächsten 20 Jahre seiner Karriere konzentrieren würde.

In Singapur arbeitete Kumar zunächst als beratender Ingenieur für ein bekanntes Technologieunternehmen. Sein Job war interessant und abwechslungsreich und er arbeitete in vielen verschiedenen Bereichen. Die Rolle ermöglichte ihm auch das Reisen, nach dem er sich sehnte; er verbrachte sechs Monate in Brasilien und reiste ausgiebig durch Taiwan, Singapur und Malaysia, da viele der Projekte, an denen er arbeitete, umfangreiche Anpassungen vor Ort erforderten.

In dieser Zeit war Kumar in ein spezielles Programmierprojekt für SMRT – ein multimodales Verkehrsunternehmen in Singapur – eingebunden. Es war Kumars erste Begegnung mit dem öffentlichen Nahverkehr und er war von dem Thema begeistert. Als ihm also eine Stelle bei einem Technologieunternehmen angeboten wurde, um mehr im Bereich des öffentlichen Verkehrs zu arbeiten, griff er zu.

Dieses neue Jobangebot veranlasste Kumar, wieder einmal seine Koffer zu packen. Das Ziel war dieses Mal die Schweiz, wo sich das Softwareunternehmen befand. (Anmerkung der Redaktion: Dieses Unternehmen wurde später von einem anderen Unternehmen und schließlich im Jahr 2009 von der Trapeze Group übernommen, der es bis heute angehört. Aber das ist eine andere Geschichte)

Es war keine leichte Entscheidung, umzuziehen; seine Frau hatte noch sechs Monate bis zum Master-Abschluss vor sich. Sie einigten sich jedoch darauf, dass sie zunächst dort bleiben und ihr Studium beenden sollte und sich mit ihm treffen würde, wenn sie fertig war. „Ich hatte eine sehr interessante Karriere dank der Unterstützung meiner Familie“, sagt Kumar. „Meine Frau unterstützt mich jederzeit.“

Es war in der Schweiz, als Kumar begann, an einem bahnbrechenden Projekt für eines der am meisten bewunderten öffentlichen Verkehrssysteme der Welt zu arbeiten – Transport for London (TfL). Das Projekt hieß iBus. Der Umfang war unglaublich groß, und Kumar wusste, dass das Endergebnis für Reisende in London ein echter Game Changer sein würde.

Seine Aufgabe bestand zunächst darin, die Integrationen für das neue System zu entwerfen und zu verwalten. Und als das System in Betrieb ging, wechselte seine Rolle zum Support des Systems. Und es dauerte nicht lange, bis Kumar gebeten wurde, nach London zu gehen, um den Support der Lösung für TfL zu beaufsichtigen. Also packte Kumar wieder einmal seine Koffer und seine Familie und machte sich auf den Weg nach Großbritannien.

Rückblickend meint Kumar, dass das iBus-Projekt mit TfL für ihn zu einem echten Ankerpunkt in seiner Karriere wurde. Er arbeitete so eng mit dem Team bei TfL zusammen, dass sie ihn oft „Mr. Trapeze“ nannten, wenn er vor Ort war. Aber Kumars Geschichte endet nicht bei TfL.

Mit der Zeit wuchs das Londoner Büro von Trapeze zu einer internationalen Drehscheibe für verschiedene ITS-Projekte. Und damit wuchs auch die Rolle von Kumar. Heute ist er als Gruppenleiter für mehrere Trapeze-Unternehmen in Großbritannien und Nordeuropa zuständig. Es war eine natürliche Entwicklung für ihn.

„Innerhalb unserer Organisationen gibt es so viele Möglichkeiten, besonders bei der Art und Weise, wie wir wachsen. Man muss nur den Willen haben, es zu tun, und man findet immer etwas“, sagt Kumar.

Auf die Frage, was er über seine aktuelle Rolle denkt, erklärt Kumar: „Da ich aus dem operativen Bereich komme, mag ich das. Teams zusammenbringen und optimieren. Wir versuchen immer, bessere Wege zu finden, Dinge zu tun.“

Und seine Gedanken zu Modaxo? „Diese Art der Zusammenarbeit unter einer Gruppe hatten wir noch nie“, sagt Kumar. „Ich kann sehen, wo es hingeht und ich weiß, dass es erfolgreich sein wird.“

Es ist jetzt über ein Dutzend Jahre her, dass Kumar sich zum ersten Mal in Großbritannien niedergelassen hat. Aber seine Liebe zum Reisen hat ihn nie verlassen. Er erkundet das Reisen jetzt einfach auf eine andere Art und Weise. „Weil wir in so viele Länder gereist sind“, scherzt Kumar, „kochen wir gerne viele verschiedene Küchen“.

Sein Markenzeichen ist aber eigentlich ein Gericht aus seiner Heimat. Kumar macht ein hervorragendes Biryani. Es ist sogar so gut, dass er jedes Mal, wenn er es zubereitet, mehr davon macht, damit er etwas zum Verschenken an Freunde hat. Es ist einfach seine Art, seinen Freunden in Großbritannien ein bisschen Reisen und ein bisschen Indien näher zu bringen.


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